top of page

Nagerbekämpfung in der Landwirtschaft

Wir analysieren Befallsursachen, Schwachstellen und Risiken und entwickeln ein individuelles Konzept für Bekämpfung und Monitoring.

IMG_0340.jpg

Typische Problemstellen auf landwirtschaftlichen Betrieben

Nager nutzen gezielt architektonische und betriebliche Schwachstellen. Eine präzise Risikoanalyse dieser Bereiche ist der Grundstein für den Erfolg unserer Schutzkonzepte.

IMG_8124.jpg
Getreidelager

Direkte Futterquelle und idealer Rückzugsort für große Nagerpopulationen.

IMG_0342.jpg
Futtermittellager

Konstante Nahrungsquellen und geschützte Bereiche können das Auftreten von Wanderratten und Mäusen begünstigen.

Silos

Schwer einsehbare Bereiche unter Fundamenten und in technischen Anlagen.

IMG_0340.jpg
Maschinenhallen

Risiko von Kabelschäden durch Nagetätigkeit an teurer Landtechnik.

Tierhaltungsbereiche

Hygienisches Risiko durch Keimverschleppung direkt in den Bestand.

Strohlager

Dicht gelagerte Materialien bieten geschützte Nistmöglichkeiten und Rückzugsorte.

IMG_5097.jpg
Werkstätten

Oft unterschätzte Lagerung von Dämmstoffen und Nischenplätzen.

IMG_3426.jpg
Müll- und Abfallbereiche

Erste Anlaufstation für Zuwanderer aus dem Außenbereich.

Biogasanlagen

Komplexe technische Bereiche bieten schwer einsehbare Laufwege und Rückzugsorte.

IMG_8125.jpg
Außenbereiche

Wanderratten folgen Fassadenlinien auf der Suche nach Durchbrüchen.

IMG_3287.jpg
Entwässerung

Unterirdische Leitungs- und Entwässerungswege können Ratten den Zugang zwischen Hofstellen und Außenbereichen erleichtern.

IMG_5094.jpg
Vegetationskanten

Überwucherte Randbereiche dienen als getarnte Annäherungswege.

Ganzheitliches Bekämpfungskonzept

Der ganzheitliche Ansatz von PGS: Ursachen erkennen, Eintrittswege reduzieren und Befall gezielt bekämpfen.

01

Befallsanalyse

Wir analysieren Befallsursachen, Schwachstellen und Risiken auf Ihrem landwirtschaftlichen Betrieb.

02

Akutphase

Gezielte Bekämpfung des akuten Nagerbefalls mit geeigneten Verfahren und einem bedarfsgerecht reduzierten Rodentizideinsatz.

03

Monitoring

Dauerhafte Überwachung durch digitales Monitoring mit Fallen- und Sensorsystemen zur Früherkennung.

04

Prävention

Reduzierung von Eintrittswegen und Nahrungsquellen, um die Abhängigkeit von Rodentiziden nachhaltig zu verringern.

Prävention statt Rodentizide

Wir verbinden Prävention mit geeigneter Technik, um den Einsatz von Rodentiziden möglichst gering zu halten. Digitale Monitoring-Systeme können Aktivitäten frühzeitig sichtbar machen und gezielte Maßnahmen unterstützen. Das Konzept wird an die Risiken und Abläufe Ihres Betriebs angepasst.

Häufig gestellte Fragen

Hier finden Sie Antworten auf die wichtigsten Fragen zur Schädlingsbekämpfung auf landwirtschaftlichen Betrieben, zu modernen Monitoring-Systemen und den damit verbundenen Kosten.

Wie erkenne ich einen akuten Rattenbefall auf meinem Betrieb?

Typische Anzeichen sind Nagespuren an Säcken oder Kabeln, Kotspuren, Laufwege (Schmierspuren) entlang von Wänden und angefressene Vorräte. Hören Sie Klopf- oder Scharrgeräusche in Hohlwänden oder Decken, ist schnelles Handeln erforderlich.

Was sind die Vorteile von digitalem Monitoring gegenüber klassischen Fallen?

Je nach eingesetztem System kann digitales Monitoring Aktivitäten fortlaufend erfassen und Meldungen per App oder Web-Portal bereitstellen. Das unterstützt gezielte Maßnahmen, reduziert unnötige Kontrollgänge und verbessert die Nachvollziehbarkeit der Dokumentation.

Wie oft müssen die Kontrollen auf landwirtschaftlichen Betrieben durchgeführt werden?

Die Kontrollintervalle ergeben sich aus Risikoanalyse, Befallsdruck, Betriebsabläufen sowie gegebenenfalls Kunden- oder Auditvorgaben. Bei akutem Befall oder erhöhtem Risiko können engere Intervalle erforderlich sein. Digitales Monitoring kann manuelle Kontrollen sinnvoll ergänzen.

Warum ist Rodentizid-Einsatz in Getreidelagern problematisch?

Dauerbeköderung ist gesetzlich streng reglementiert, um Resistenzen zu vermeiden und Primär- sowie Sekundärvergiftungen (z.B. von Greifvögeln) zu verhindern. Zudem dürfen Köder niemals direkt mit Lebensmitteln in Kontakt kommen. Wir setzen daher primär auf Prävention und Schlagfallen.

Wie hoch sind die Kosten für ein professionelles Nager-Monitoring?

Die Kosten richten sich nach der Betriebsgröße, der Anzahl der Monitoringspunkte und der gewählten Technik (klassisch vs. digital). Eine professionelle Lösung ist oft kosteneffizienter als Ernteverluste oder Maschinenschäden durch Nagerverbiss. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Angebot nach einer Risikoanalyse.

Sind die verwendeten Methoden sicher für meine Nutztiere?

Die Auswahl und Platzierung der Maßnahmen erfolgt objekt- und risikobezogen. Ein Zugriff durch Nutztiere soll durch geeignete, gesicherte Systeme und fachgerechte Anwendung verhindert werden. Wo sinnvoll, setzen wir mechanische Lösungen und digitales Monitoring ein, um Risiken zu reduzieren.

Nagerbefall auf Ihrem Betrieb?

Wir analysieren Befallsursachen, Schwachstellen und Risiken und entwickeln ein individuelles Konzept für Bekämpfung und Monitoring.

bottom of page